VfB Schrecksbach 1921 e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Gruppenliga Kassel Gruppe 1, 16.ST (2012/2013)

VfB Schrecksbach   TuSpo Rengershausen
VfB Schrecksbach 1 : 0 TuSpo Rengershausen
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Gruppenliga Kassel Gruppe 1   ::   16.ST   ::   24.04.2013 (18:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Michél Bickert

Assists

Florian Hönig

Gelbe Karten

Daniel Schwalm, Matthias Quehl, Mario Hölzli

Zuschauer

40

Torfolge

1:0 (73.min) - Michél Bickert per Elfmeter (Florian Hönig)

VfB Schrecksbach setzt auf die Eichhörnchen-Taktik

Nachholspiel Gruppenliga Kassel 1 am Mittwoch 24.04.2013 Metzenbergstadion Schrecksbach
VfB Schrecksbach - TuSpo Rengershausen 1:0 (0:0)
Respekt auf dem Fußballplatz ist eine feine Sache, nur zu viel davon und schon kommt ein Spiel dabei heraus wie jenes am Mittwochabend zwischen dem VfB Schrecksbach und dem TuSpo Rengershausen. Denn was diese zwei eigentlich offensiv ausgerichteten Mannschaften beim 1:0 über weite Strecken des Spiels betrieben, war Belauern auf Gruppenliganiveau.
Schrecksbach. Taktisch in Ordnung, aber für die rund 40 Zuschauer, die bei schönen Aprilwetter ins Metzenbergstadion gekommen waren, wahrlich kein Fußballleckerbissen.
Das offensichtliche Bemühen auf beiden Seiten, bloß nicht in einen Konter zu laufen, machten den ersten Durchgang zu einer recht spannungsarmen Angelegenheit.
Viel Kampf, wenig spielerische Klasse, dafür zwei Teams, die defensiv wenig zuließen.
Beim VfB probierte es der verletzte Spielertrainer Christian Frick angesichts der Rengershäuser Angriffsabteilung um Topknipser Nico Karwath (dreizehn Tore) mit einer etwas defensiveren Variante.
Matthias Quehl feierte neben dem überragenden Spielführer Florian Hönig eine gelungenes Debüt als Doppelsechs vor der Abwehrkette.
Die beiden machten ihre Sache gut, durch die Mitte passierte wenig bis nichts und hin und wieder schaltete sich Florian Hönig sogar nach vorne mit ein.
„Das war ein gutes Spiel von beiden“, zeigte sich auch Christian Frick mit seinen zwei Abfangjägern zufrieden.
Von seinen Offensivkräften konnte er das in Hälfte eins eher weniger behaupten.
Eine Halbchance (34.) von Marvin Smolka nach Flanke von Taiki Yoshida sowie ein Schuss (40.) ans Außennetz nach tollem Solo von Alexander Dietz war so ziemlich das einzig Nennenswerte, was der VfB nach vorne zu Stande gebracht hatte.
Die ambitionierten Gäste aus Rengershausen gestalteten die erste Halbzeit Spielüberlegen un kamen durch Spielmacher Caner Kirmizi zu Chancen (8./32.) die jedoch von VfB Torhüter Steffen Völker pariert wurden.
„In der Halbzeit habe ich eingefordert, dass wir schneller spielen und umschalten müssen“, erklärte VfB Coach Frick. Und siehe da, seine Spieler hatten ihm offensichtlich zugehört.
In der 75. Minute wurde Florian Hönig im Rengershäuser Strafraum von Patrick Rathgeber gefoult.
Der fällige Strafstoß von Michél Bickert, sicher verwandelt zum 1:0 Führungstreffer war unhaltbar für TuSpo-Keeper Matthias Macioschek, der nur zwei Zeigerumdrehungen später gegen Marvin Smolka klärte.
Aufgrund der Steigerung im zweiten Abschnitt in dem die favorisierten Gäste enttäuschten verdiente sich der VfB Schrecksbach den ersten Erfolg im Jahr 2013.
In der 54. Spielminute war es Daniel Schwalm der nach Steinbrecher Flanke am Pfosten scheiterte und wenig später scheiterte erneut Schwalm - der einen Abspielfehler der Gäste erkämpfte - mit seinem Schuss aus kurzer Distanz (60.) an TuSpo Keeper Macioschek.
Wenig später durfte auch Taiki Yoshida einmal aus 25 Metern seine Weitschuss-Qualitäten unter Beweis stellen. Und als der gerade eingewechslte Philipp Lindloff auf Bashkim Beqiri passte stand dieser in der 89. Spielminute allein vor dem Gästekeeper und zielte am Tor vorbei. Die Chancen auf Seiten den VfB waren also da.
Mit einer der wenigen Möglichkeiten scheiterte Rengershausens Sebastian Dietzel per Kopfball (86.) nur knapp.
Dass VfB-Übungsleiter Frick hinterher nicht so ganz zufrieden war, lag an den ausgelassenen Kontermöglichkeiten seiner Elf, die sich gegen Ende häuften.
„Das 1:0 Sieg geht in Ordnung. Rengershausen war der erwartet schwere Gegner“, bilanzierte Frick, dessen Truppe im Jahr 2013, genauer seit sechs Spielen, noch ohne Sieg war und zuletzt mit großen personellen Problemen zu kämpfen hatte. „Wir machen es nun eben wie die Eichhörnchen“, scherzt Frick.
Mit jetzt 39 Punkten ist seine Mannschaft aus dem Gröbsten raus und wenn sie auch rechnerisch nicht mehr auf einen Abstiegsrelegationsplatz rutschen kann, wird mit Blick auf die neue Saison „experimentiert“, verspricht Frick – wann auch immer das sein mag.


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