VfB Schrecksbach 1921 e.V.

Ewige Treue dem VfB : "Blau und Weiß ein Leben lang!"

Bernd Krommes, 15.07.2015

Ewige Treue dem VfB : "Blau und Weiß ein Leben lang!"

Vor 94 Jahren am 01. März 1921 wurde der Schwälmer Traditionsclub VfB Schrecksbach gegründet. Zu den treuesten Anhängern des VfB zählt Heinz Peter (66 Jahre) der erstmals im Alter von vier Jahren ein Spiel des VfB besuchte und seitdem ein treuer Fan der Blau-Weißen ist.

Schrecksbach. An sein erstes Mal kann sich Heinz Peter - genannt "Atte -Heinz" nur noch verschwommen erinnern. "Das ist doch schon so lange her und war damals ein Spiel in Wasenberg", sagt der Schrecksbacher, der dieses besondere Kribbeln aber nie ganz vergessen wird. Ein wenig aufgeregt sei er schon gewesen, sagt Peter, alles war irgendwie neu, irgendwie anders. Und obwohl sein erstes Mal schon 62 Jahre her ist, ist er seit diesem warmen Sommertag im Jahr 1953 treu geblieben. In guten wie in schlechten Zeiten, ein Leben lang.
Und so hat er mit seinem Verein schon viele Höhen und Tiefen erlebt. War der erste Hessenliga Abstieg 1978 sein „traurigster Moment“, waren die Aufstiege in die Hessenliga 1977 und 1983 seine „schönsten Erlebnisse“. Damals beim ersten Aufstieg 1977 wurde das Team von Trainer Georg Lange angeführt, der den Aufstieg als erste Mannschaft aus dem Schwalm-Eder Kreis erreichte. Heinz Peter war beim Aufstieg selbstverständlich dabei. Denn nicht ohne Stolz kann er sagen: „Ich habe ganz selten ein Heimspiel versäumt.“ Auch in den unteren Klassen nicht. Denn: „Einmal Fan, immer Fan.“ Nach dem Motto: „Ein VfBler gibt nie auf.“ Früher, als er noch jung war, sei er auch immer mit zu den Auswärtsspielen gefahren. Aber in seinem Alter, da wolle er sich das zuletzt bei den weiten Fahrten in der Gruppenliga nicht mehr antun. „Ich habe dann die Spiele der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B verfolgt.“

Zwar habe aktuell die Damen Fußball-Weltmeisterschaft und die U21 EM die Wochen währende Sommerpause der Kicker bisher gut gefüllt. „Aber wenn der eigene Verein spielt, ist das doch etwas anderes. Das ist emotional.“ Denn egal ob die Kicker des VfB gewinnen oder verlieren, die Fans stünden hinter ihnen. In guten wie in schlechten Zeiten. Es sei einfach ein toller Verein, der alles aus eigener Kraft schafft und immer wieder eine tolle Mannschaft auf die Beine stellt. Klar, da werde auch viel gemeckert, „weil die Schrecksbacher halt so sind.“
Aber man halte zusammen.
Wichtig für den 66-Jährigen ist der Saisonstart des VfB in der Kreisoberliga Anfang August unter dem neuen Trainer Maselowsky. „Ich hoffe natürlich wie immer, dass wir gewinnen.“ Denn einen Abstieg, den will er nicht noch mal erleben müssen.


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